Die Harzquerung

... und nichts als die Wahrheit

Als angestrebtes Ziel nach dem „Vorbereitungslauf“ (Ha!) in Rauen und als neue Herausforderung für unwissende Läufer haben wir (Bettina, Sylke, Jeannine, Heiko, Wolfgang, Stephan und Dirk) die als Landschaftslauf beschriebene Harzquerung von Wernigerode nach Nordhausen am 28. April in Angriff genommen.

Bei schönstem Wetter (ca. 12 °C und Sonnenschein) sind wir um 8.30 Uhr zur gefühlten „Eiger Nordwand Erstbesteigung“ aufgebrochen. Unsere Mädels machten sich auf den 25 km langen Weg nach Beneckenstein und wir Männer begleiteten sie die ersten 20 km bis zum zweiten Verpflegungspunkt der Strecke, um dann den Harz weitere 31 km zu durchqueren.

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Am Start

Hier passt bergauf – bergab nicht. Es geht gefühlt nur bergauf. Es ist auch kein Landschaftslauf, man hat nämlich keine Zeit sich umzuschauen, außer an den Verpflegungsstellen. Entweder stapft (tänzelt, etc. je nach Läufer) man mit gesenktem Kopf den Berg hinauf (ganz schön steil), oder manchmal auch hinunter, immer auf der Hut vor Wurzeln, Steinen und dem Gefälle. Kurzum: es gibt kein Bergpanorama, keine Wälder und keine schattigen Wanderwege, sondern nur schuhbreite Rinnen, rauf und runter, welche mit höchster Konzentration „begangen“ werden. Und wenn Du nach 30 km denkst, hoppla das Schwerste ist geschafft, dann gilt das nur für die 25 Km Läufer, denn die sind ja schon im Ziel. Für die anderen kommt der Poppenberg. Ab diesem Zeitpunkt lässt Du dir Zeit, nicht weil du willst! Von 300 auf 600 Höhenmeter verteilt auf ca. 4 Laufkilometer. Wir haben es genossen. Zur schönsten Mittagsschlafenszeit nach ca. 5 Stunden und 45 Minuten sind wir bei traumhaften 26 °C ins Ziel gelaufen, zumindest Heiko und ich. Stephan und Wolfgang hatten nicht dieses lange "Glück" und mussten als Gesamtsieger bzw. Altersklassenfünfter schon früher den Lauf beenden.

Kurzum, es ist eine Herausforderung, der wir uns bestimmt noch einmal stellen. Ein herzlicher Dank für die Planung an Stephan und Jeannine und für die Streckenunterstützung an Alexandra. Auch das gemeinschaftliche Erleben incl. einer Stadtführung in Wernigerode ist jederzeit eine Wiederholung wert. 

Dirk

Bergauf- Bergab: Fontanelauf in Rauen

In Vorbereitung auf die am 28. April startende Harzquerung über 51 km (siehe www.harzquerung.de), gab es für uns beim Fontanelauf in Rauen (siehe www.elnidago.de/fontanelauf) eine sehr gute Gelegenheit unsere Form zu überprüfen und bereits über ein paar Berge zu laufen.

Am Samstag, dem 14. April starteten vier Vereinsmitglieder des Kleinmachnower Lauf Clubs bei der bereits 32. Auflage des Fontanelaufes. Die sehr anspruchsvolle Runde über 15 km durch die Rauener Berge konnte ein oder zweimal gelaufen werden.

Bei sonnigem Wetter, guter Organisation und netter Atmosphäre war es für uns nicht nur eine gute Vorbereitung auf den Harz, sondern wieder einmal ein schöner Ausflug ins Umland.

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Jeannine, Stephan, Dirk, Wolfgang und Betreuerin Alexandra

Kleinmachnower Frauenpower beim MBS-Cup

ImageMit den 7.7 Kilometern beim 9. Werner-Bünger-Gedenklauf in Rathenow klopften die Sportsfreundinnen Barduhn und Meister ihre Platzierungen im MBS-Cup fest und werden diese auch nach dem abschließenden Burgenlauf am 9. Oktober behaupten können. Da außer den beiden nur noch Renate Altenhein vom KLC sechs Rennen absolviert hat, konnten in diesem Wettbewerb diese Saison nur Kleinmachnower Frauen Punkte in nennenswertem Umfang sammeln. Die Ausbeute kann sich aber dennoch sehen lassen. Krissy konnte in zwei Rennen sogar Gesamtsiegerin werden und muss in der Gesamtwertung nur der Potsdamerin Nadin Ziese den Vortritt lassen. In ihrer Altersklasse setzte sie sich in Erika-Schmidt-Manier mit einem Clean Sweep durch (7 Starts – sieben Siege). Dani Meister stieg spät in den Wettbewerb ein und schmuggelte sich erfolgreich im sechsten Wettbewerb in der W50 an die zweite Stelle hinter Angelika Ehebrecht. Auch in der Gesamtwertung ist ihr ein Platz in der Top 10 sicher.

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Obwohl Renate Altenhein noch von einer weiteren Potsdamerin in ihrer Altersklasse abgefangen wurde und ihren zunächst erkämpften dritten Platz nicht verteidigen konnte, erklommen sie und die übrigen drei Familienmitglieder bei den Rennen so einige Male die Altersklassentreppchen. Besonders Joachim zeigte sich von den eigenen Leistungen gern überrascht. Außerdem war Familie Altenhein auch an Krissys Erfolg nicht unwesentlich beteiligt, da diese nämlich sonst nicht gewusst hätte, wie sie zu den Wettkämpfen gelangen soll. Auch Klubkameradin Meister gebührt für den selbigen (Fahr-)Dienst aufrichtiger Dank.

Kleinmachnower Lauf Club gedenkt den Opfern in Norwegen

ImageAnlässlich der schrecklichen Geschehnisse in Norwegen, veranstaltete die Gemeinde Kleinmachnow, gemeinsam mit dem Kleinmachnower Lauf Club und der Maxim Gorki Gesamtschule eine Gedenkveranstaltung im Foyer des Rathauses. Viele Kleinmachnower waren am 28.07.2011, um 10:00 Uhr dieser Einladung gefolgt.

Sind es doch ganz besondere Beziehungen die Kleinmachnow mit Norwegen verbindet. Der KLC selbst veranstaltet seit 4 Jahren den Nordahl-Grieg-Gedenklauf. In diesem Jahr erfolgt die 5. Auflage. Nordahl Grieg, ein norwegischer Schriftsteller, Lyriker und auch Journalist, war im zweiten Weltkrieg als Kriegsberichterstatter für die Royal Air Force aktiv und wurde im Rahmen eines Luftangriffes am 02. Dezember 1942 über dem Kleinmachnower See abgeschossen. Heute steht ein Gedenkstein an der Absturzstelle.

Der Norwegische Botschafter ist Schirmherr des Nordahl-Grieg-Gedenklaufes, an dem in jedem Jahr auch  Norwegische Läuferinnen und Läufer teilnehmen. Auf Grund der sportlichen Kontakte, konnte eine Partnerschaft zwischen der Maxim-Gorki-Gesamtschule Kleinmachnow und der Nordahl Grieg Schule in Bergen (Norwegen) aufgebaut werden. Es fanden bereits gegenseitige Besuche statt. 

Im Rathaus Kleinmachnow liegt noch bis zum 05.08.2011 ein Kondolenzbuch für Eintragungen bereit.

KLC ergattert Vizemeistertitel bei den Norddeutschen Meisterschaften

Gemäß dem Motto „unverhofft kommt oft“ konnte Sportsfreundin Barduhn nach dem Berlin-Brandenburgischen Meistertitel über die 10000 Meter auch einen zweiten Platz bei den Norddeutschen Meisterschaften am 4. Juni über die 3000 Meter für die LG Mittelmark einheimsen. War bei den diesjährigen 10000 Metern im April noch keine Favoritin aus der Region in der Altersklasse W45 mit am Start, hatte bei den 3000 Metern im Lichterfelder Stadion in dieser Altersklasse immerhin Edeltraud Musiol vom 0SC gemeldet. Auch Rachida Weber-Badili von der LG Peiner Land in Niedersachsen hatte eine Bestzeit weit unter 12 Minuten über diese Distanz stehen. Daher war Kristin zwar wie gewohnt ambitioniert, wollte aber vornehmlich den Leistungsstandard von 12:30 min. unterbieten und nicht von allzu vielen überrundet werden. Da die 30 Grad im nichtvorhandenen Schatten den vorher gestarteten älteren Herren gehörig einzuheizen schienen, verschob sich der Start bis kurz vor 14 Uhr. Die Damen wünschten sich einhellig die Sprenkleranlage und machten sich mit den dargereichten Schwämmen schon vorher ordentlich nass.

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Nach dem Startschuss schlug Kristin routinemäßig ihr eigenes Tempo an und schob sich hinter Edeltraud. Die wollte sie eigentlich 200 Meter vorlaufen lassen und dann den Abstand halten. Aber im Laufe des Rennens verringerte sich der Abstand und sie hing bald wieder an den Hacken der Berlinerin. Angefeuert von Alexander und Andreas auf der Gegengeraden zog Kristin 200 m vor dem Ziel ihren berüchtigten Spurt an und ging an Edeltraut vorbei auf die Ziellinie. Ihre Zeit von 11:52 Minuten als insgesamt Vierte war ebenso unerwartet wie der daraus resultierende Vizetitel hinter Rachida Weber-Badili, die bei diesem Lauf sogar ihre eigene Bestzeit toppte. Die wäre von Edeltraud Musiol an diesem Tage wahrscheinlich auch in Toppform nicht zu schlagen gewesen, die offensichtlich noch von einer längeren Verletzungspause beeinträchtigt war.