17th European Veterans Athletics Championships Stadia

Vom 15. – 24. Juli 2010 fand in Nyiregyhaza in Ost – Ungarn die Leichtathletik - Europameisterschaft der Senioren  statt. Teilnehmen können an der Europameisterschaft alle Sportler aus Europa, welche der Altersklasse M35 und älter angehören. Die deutsche Mannschaft stellte hierbei auch bei dieser Europameisterschaft das größte und erfolgreichste Aufgebot an Sportlern. Vom Kleinmachnower Lauf Club trat Andreas Schramm für Deutschland in der Altersklasse M45 über 3.000m Hindernis, 1.500m und 5.000m an.

Wegen der extremen Witterungsbedingungen (Außentemperaturen von um die 40 Grad, wobei im Stadion auf der Tartanbahn  sogar Temperaturen zwischen 50 und 60 Grad gemessen wurden), kam es bei den Läufen im Stadion zu vielen Aufgaben. Zudem griffen die Kampfrichter „gnadenlos“ durch. Alle Sportler, welche auf der Bahn bei den Läufen wegen der hohen Temperaturen „schwächelten“, bekamen zunächst eine Verwarnung mit einer „gelben Karte“ und  alsdann eine „rote Karte“ zu sehen, womit sie disqualifiziert waren. Diese „Maßnahme“ diente sicherlich der Gesundheit der Athleten, wurde aber bisweilen von den Kampfrichtern etwas übertrieben, wenn selbst unmittelbar kurz vor dem Ziel noch Disqualifikationen ausgesprochen wurden. Für die Gesundheit der Läufer wurde bei den längeren Läufen ab 5.000m dafür gesorgt, dass vom Veranstalter auf der Bahn ein Wasserstand sowie ein Stand mit Schwämmen aufgebaut wurden. Zudem wurde in jeder Laufrunde an einer anderen Stelle mit einem Wasserschlauch frontal auf die Läufer „drauf gehalten“, damit niemand „umkippt“.

Andreas Schramm auf der Strecke

Seine beste Platzierung erreichte Andreas Schramm über 3.000m – Hindernis, wo er den 6. Platz belegte. Über 1.500m konnte im Endlauf trotz Saisonbestleistung von 5:07,94 min. letztlich „nur“ Platz 15 errungen werden. Im Lauf über 5.000m, wo mehrere Zeitläufe stattfanden, reichte es am Ende zu Platz 18.

Triathleten des Kleinmachnower Lauf Clubs bei Wettkämpfen

Nach langen, kalten Wintermonaten und entsprechend kurzer Vorbereitungsphase hat nun auch für die aktiven Triathleten des Kleinmachnower Lauf Clubs die Saison richtig begonnen. Der Spreewald-Triathlon am Briesensee diente als erste Standortbestimmung auf dem Weg zum BerlinMan am 22. August 2010. Für Stephan Aris, der bei Triathlon-Wettkämpfen offiziell für den BSV Friesen Berlin startet, war es sogar der Einstieg in eine Saison, die mit der Teilnahme an der Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii am 9. Oktober ihren Höhepunkt finden soll.

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Insgesamt waren 4 Teilnehmer des KLC am Start. Sylke und Heiko Sohr gingen mit verwandschaftlicher Unterstützung (Sylkes Vater) in der Familien-Staffel an den Start, wobei die Distanzen 500 m Schwimmen, 19 km Rad fahren und 5 km Laufen von je einem Staffelteilnehmer zurückzulegen waren. Sie belegten am Ende einen starken 6. Platz.

Stephan Aris und Alexander Barduhn gingen beide über die olympische Distanz (1,5 km – 42 km – 10 km) an den Start. Stephan, der ursprünglich über die Mitteldistanz (2,2 km – 84 km – 20 km) gemeldet hatte, sollte hier kurzfristig umdisponieren, da er sich nach seinem fantastischen 100km Lauf in Biel (7:58 h und Gesamtplatz 6) noch nicht ganz erholt hatte.

Für beide begann der Wettkampf mit jeweils guten Schwimmleistungen. Stephan kam nach 27:23 Minuten (Position 51) aus dem Wasser, Alexander erzielte sogar 26:57 Minuten und Position 40. In beiden Fällen gute Zeiten, auf denen aufgebaut werden kann.

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Als gute Läufer kam beiden der 150 m lange Aufstieg in den Wechselgarten entgegen. Es wurden gefühlte 10 Konkurrenten beim Sprint im Neoprenanzug abgehängt. Alexanders 30 Sekunden Vorsprung auf den Trainingspartner verpufften dann aber und Stephan konnte sich mit einem sehr schnellen Wechsel als Erster auf die Aufholjagd begeben. Leider wurde er durch einen kleinen Defekt am Zeitfahrrad zu zwei Stopps gezwungen, dennoch gelang es ihm ca. 30 Plätze auf der 42 km Runde gut zu machen. Alexander erzielte hier ebenfalls ein starkes Resultat und arbeitete sich um 10 Plätze auf Position 30 vor. Am Ende der Runde standen für Stephan 1:08:10 h und für Alexander 1:12:08 h. Es sei jedoch erwähnt, dass diese Zeiten beide Wechselzeiten (Schwimmen-Rad) und (Rad-Laufen) beinhalten. Die reine Fahrzeit lag somit um ca. 3-4 Minuten darunter.

Mit der 2. Laufzeit aller Teilnehmer (37:22 Minuten) konnte sich Stephan abschließend bis auf den 6. Gesamtplatz vorarbeiten. Alexander machte mit der 7. Laufzeit aller Teilnehmer (39:37 Minuten) ebenfalls noch einen großen Sprung bis auf Gesamtrang 21.

Insgesamt ein schöner und gelungener Wettkampf in entspannter Atmosphäre und ein guter Auftakt in die Saison, die am 11. Juli mit dem Storkow Triathlon auf der olympischen Distanz fortgesetzt werden sollte.

Der Triathlon des TV Fürstenwalde am 11. Juli in Storkow fand in diesem Jahr in einer Phase extremer Hitze statt. Bei 38 Grad traten gut 200 Teilnehmer in verschiedenen Wertungen an und der Kleinmachnower Lauf Club war mit drei Teilnehmern vertreten. Während Jürgen Ebner und Alexander Barduhn in der offenen Wertung über die Kurz-Distanz (1,5km-40km-10km) antraten, vertrat Stephan Aris den BSV Friesen in der Regionalliga Wertung über die gleiche Strecke.

Wohl keiner der Teilnehmer empfand die Temperaturen im Storkower See als erfrischend, doch sollte das Schwimmen bei Neo-Verbot wieder gute Zeiten und somit eine solide Basis für den weiteren Verlauf des Wettkampfes bringen. Auch Jürgen, der in Storkow seinen Saisonauftakt beging, wurde als eher mäßiger Schwimmer den Erwartungen gerecht und erreichte wieder das Ufer und die Wechselzone.

Die relativ schwere Radstrecke ließ sich von allen noch verhältnismäßig gut bewältigen, jedoch spätestens beim abschließenden 10km Lauf hatten viele der Teilnehmer größte Mühe, ein angemessenes Tempo anzuschlagen. Viele mussten der brütenden Hitze nachgeben, so dass Zeiten von unter 40 Minuten die Ausnahme waren. Während Stephan mit einem gleichmäßigen Lauf immerhin gute 38:45 Minuten erreichte, schaffte Alexander mit 41:43 Minuten die fünftschnellste Laufzeit in der offenen Wertung. Er musste dabei aber sehr schnell erkennen, dass ein Anfangstempo von 3:30 min/km an diesem Tag nicht von Erfolg gekrönt sein würde. Jürgen kämpfte sich nach einem guten Resultat auf der Radstrecke und 45:49 Minuten weitere Plätze nach vorne und erreichte in der offenen Wertung am Ende Platz 55.

Ergebnisse Storkow:
Stephan Aris:  34. Platz RL-Ost              02:15:51h (28:47min - 01:08:19h - 38:45min)
Alexander Barduhn 9. Platz  offene Wertung  02:20:55h (28:16min - 01:10:56h - 41:43min)
Jürgen Ebner  55. Platz offene Wertung 02:46:47h (39:53min - 01:21:05h - 45:49min)

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Nach weiteren 2 Wochen entschied sich Alexander dann alleine zur Teilnahme am Havelberghammer in Havelberg, Sachsen-Anhalt. Die anhaltende Hitze hatte nachgelassen, doch extrem starker (Gegen-)Wind sollte diese Drittel-Distanz (1,5km – 66km – 16,6km) nach harten Trainingseinheiten zu einer echten Willensprüfung werden lassen.

Schwimmen in der Havel, einem Fließgewässer also, war eine neue Erfahrung. Die Runde um die Spülinsel erforderte kontinuierliche Richtungskorrekturen, um die insgesamt 6 Streckenmarkierungen zu treffen. Im Hauptstrom egalisierten dann Wind und Wellen den Vorteil, mit der Strömung schwimmen zu können. Beim Ausstieg stand mit 27:06 Minuten aber ein gutes Resultat.

Leider schlichen sich danach gleich einige technische und taktische Fehler ein, die den weiteren Verlauf des Wettkampfes erschwerten. Zunächst klemmte der Schwimmanzug beim ersten Wechsel, so dass Hilfe von Außen angefordert werden musste. Dann zeigte sich nach dem Aufstieg auf das Rad, dass auch die Messinstrumente an diesem Tag nicht so richtig mitspielen wollten. Ganz ohne Orientierung hinsichtlich des Tempos sollten die drei Runden über jeweils 22km sehr ungleichmäßig werden. Im taktischen Bereich schlug dann die Entscheidung, mit einer Radjacke ins Rennen zu gehen, negativ zu Buche. Diese wärmte zwar angenehm, war aber bei dem vorherrschenden Gegenwind keine Grundlage für eine schnelle Radzeit.

Beim Lauf konnten dann zwischenzeitlich verlorener Boden wieder gut gemacht werden, so dass am Ende ein 12. Platz in 03:44:18h als Ergebnis stand und auf jeden Fall eine gute Trainingseinheit absolviert war. Beide Wechsel, mit jeweils fast drei Minuten, waren auf Grund der Witterungsverhältnisse absichtlich so geplant, standen einer besseren Platzierung jedoch klar im Weg.

Gesamtergebnis: 03:44:18h

Schwimmen: 27:06 min
Rad:  02:02:44h
Lauf:  01:14:28h

Die nächsten Wochen werden nun ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die Mitteldistanz beim BerlinMan am 22. August stehen.

Als Mitglied im Brandenburger Triathlon Bund freut sich der Kleinmachnower Lauf Club über neue Kontakte zu Sportlern, die sich einmal im Ausdauer-Dreikampf versuchen möchten. Dabei sind alle Leistungs- und Altersklassen willkommen.

Tolle Erfolge und viel Spaß in Binz

Am 08.05.2010 nahm unser Verein bereits das 5. Jahr  am Binzer Promenadenlauf  teil. Im Angebot waren Laufstrecken vom Bambinilauf, über die 3,5 km, die 7 km, bis hin zum Halbmarathon. Von den 26 auf die Insel Rügen Mitgereisten, nahmen 18 an den Laufwettbewerben teil. Sowohl die Aktiven, als auch die Zuschauer hatten trotz des in diesem Jahr nicht so guten Wetters  viel Spaß. Dem Moderator des Veranstalters fiel der Vereinsname „Kleinmachnower Lauf Club“ bereits nach kurzer Zeit auf – kein Wunder, waren wir doch fast bei jeder Siegerehrung dabei!

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Nachdem Dirk als Grillmeister für das leibliche Wohl gesorgt hatte, heizte am Abend die Live-Band „Querbeet“ ordentlich ein.  Es war erstaunlich, dass nach diesem sportlichen Event, bei dem einem oder anderen auch noch das Tanzbein ordentlich geschwungen wurde.

Im nächsten Jahr sind wir am 07.05.2011 zum 16. Binzer Promenadenlauf hoffentlich wieder so stark vertreten.
Die Ergebnisse des diesjährigen Laufes sind hier einzusehen.

Ministerpräsident Platzeck im Gespräch mit unserem Jugendwart

Der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Herr Matthias Platzeck, empfing am 29.04.2010 im Kleinmachnower Rathaus, ehrenamtlich Tätige aus dem Landkreis PM. Unter ihnen war auch unser Jugendwart, Fabian Meister.  Im Gespräch interessierte sich Herr Platzeck sehr  für die ehrenamtliche Arbeit der Anwesenden. So konnte Fabian u.a. über die Teilnahme am WM-Camp in Berlin, anlässlich der WM der Leichtathletik berichten. Hier waren Mannschaften aus allen Bundesländern Deutschlands vertreten und  maßen ihre Kräfte auf sportlichem Gebiet. Auch berichtete er über die Nachwuchsarbeit im Verein und in den ortsansässigen Schulen. Durch diese engagierte Arbeit sind gegenwärtig weit über 50 Kinder Mitglied im Kleinmachnower Lauf Club. Herr Platzeck wünschte Fabian und allen Mitgliedern des Vereins für die Zukunft Alles Gute und tolle sportliche Erfolge.

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MP Platzeck und der Landrat Blasig mit den Ehrenamtlern

21. Lauf der Sympathie und Berlin- Brandenburgische Straßenlaufmeisterschaften

Am Sonntag fanden sich zum 21. Mal erneut zahlreiche Läuferinnen und Läufer zum Traditionslauf von Falkensee nach Berlin Spandau ein. Dieser Lauf wurde 1990 anlässlich der Grenzöffnung ins Leben gerufen und erfreut sich seitdem großer Beliebtheit. Wie bereits viele Jahre zuvor, wurden auch diesmal die Straßenlauf-Landesmeisterschaften Berlin/Brandenburg über 10 km ausgetragen.

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Mit einer Goldmedaille, einer Silbermedaille und einer Bronzemedaille kann man von einer gelungenen Meisterschaft sprechen. In der Altersklasse der W 65 war Erika Schmidt  nicht zu schlagen und wiederholte somit Ihren Vorjahreserfolg.

Stark präsentierte sich das Mädchenteam der A-Schülerinnen (2. Platz) und das Jungenteam der A-Schüler (3. Platz). Violet Werner, Marie-Luise Bork und Lisa Grzeca sowie Sylvio Linde, Maurice Baranowska und Marius Frenzel liefen alle Bestzeiten über die 5 km Strecke. Knapp am Siegerpodest scheiterten Violet Werner und die 3 x 10 km Staffel der Männer in der AK 40, vertreten durch Stephan Aris, Alexander Barduhn und Jürgen Ebner (unten im Bild) - sie belegten jeweils einen 4. Platz. Immerhin können sich unsere drei 10 km Läufer als bestes Brandenburger Team bezeichnen, da auf den Plätzen 1-3 nur Berliner Staffeln zu finden sind. Dass wir in der Altersklasse der 40 Jährigen enorm stark besetzt sind, liegt auch daran, dass Kristin Barduhn als Sechste  und Stephan Aris als Fünfter ganz nach vorne laufen konnten.

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Als kleines Highlight für die jüngeren Schüler  gab es einen 5 x 2 km Staffellauf. Besonders toll war es, dass unsere „Kleinen“  zusammen mit den erwachsenen 10 km Läufern starten durften. So konnte sich Svenja Haaß auf der Strecke über die Unterstützung von Kai-Uwe Bork freuen. Von 46  an den Start gegangenen Staffeln bei den Grundschulen, konnten unsere 4 Teams Platz zwei, vier, fünf und vierzehn belegen. Insgesamt starteten 39 begeisterte Läufer aus Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf, bei doch recht durchwachsenen Wetter. Mit vielen kleinen und großen Erfolgen wurde die diesjährige Laufsaison eingeleitet.
In den nächsten Wochen werden weitere Wochenendausflüge zu den unterschiedlichsten Volksläufen folgen. Und wie wir alle hoffen, mit mindestens genau so viel Erfolg.